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Ing. Büro TBV GmbH, An der Molkerei 1, 06712 Zeitz
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1.Die Vorklärung - mechanische Abwasserbehandlung

Die mechanische Klärung vom Abwasser erfolgt normalerweise in der ersten Kammer der Kläranlage. In dieser Behandlungsstufe sollen Grobstoffe zurückgehalten werden.

Mechanische Klärung bedeutet also, dass die Feststoffe wegen ihres Gewichtes einfach auf den Boden der Kammer absacken. Hierdurch entsteht in der ersten Kammer der sogenannte Fäkalschlamm. Dieser sollte abgefahren werden, wenn er 50 % der Wassertiefe erreicht. Die leichteren Schwebstoffe laufen durch Übertritte in die nächsten Kammern der Kläranlage - bzw. zur nächsten Reinigungsstufe.
 
2.Die Biologische Abwasserbehandlung

In dieser Reinigungsstufe werden die organischen Inhaltsstoffe (Essensreste, Schmutzstoffe aus der Wäsche, Ausscheidungen aus dem Körper) abgebaut. Die zweite Stufe der Abwasserreinigung wird durch Bakterien erreicht, die das Abwasser in andere Bestandteile zerlegen.

Die Bakterien ernähren und vermehren sich also sozusagen von den Inhaltsstoffen des Abwassers in der Kläranlage. Damit die Bakterien ihre Arbeit tun können, brauchen sie aber außerdem Sauerstoff.
Erstens verarbeiten die Bakterien zur eignen Energiegewinnung Kohlenstoff (z. B. aus den Nahrungsresten) zu Kohlendioxid und Wasser. Ähnlich arbeitet auch unser Körper, der Kohlenstoff (unser Essen) in den Muskeln "verbrennt",Energie gewinnt und nebenbei als "Abfallprodukt" Kohlendioxid ausscheidet (atmen wir aus).
Dieser Prozess wird in der Klärtechnik Kohlenstoffabbau genannt. Kleinkläranlagen, die für Kohlenstoffabbau geeignet sind,
haben die C.
Ein zweiter wichtiger Prozess in der Kläranlage ist die Umwandlung von Ammoniumverbindungen (aus z. B. Eiweiß, Harnstoff...) zu Ammonium (NH4). Dieses Ammonium wird dann noch durch die Bakterien zu Nitrat weiterverarbeitet. Geschieht das nicht in der Kläranlage müssen die Gewässer diese Aufgabe übernehmen. Problem ist hier jedoch, dass die Gewässer zur Verarbeitung der Stoffe auch Sauerstoff benötigen. Dieser wird also dem Wasser entzogen und dadurch wird die Wasserqualität verschlechtert (logisch - da schließlich alle Tiere... im Wasser Sauerstoff selber brauchen).Dieser Prozess wird in der Klärtechnik Nitrifikation genannt. Kleinkläranlagen, die für Nitrifikation geeignet sind,
haben die  N.
 
Mikroorganismen im Abwasser gibt es entweder schwimmend (frei schwebend sagt der Fachmann bilden sie den Belebtschlamm) oder fest auf bestimmtenMaterial angesiedelt (ein sogenannter Biofilm - in der Natur auf Steinen oder Pflanzen). Dementsprechend gibt es bei den Kläranlagen Systeme, wo die Bakterien schwimmen (z. B. SBR) oder Verfahren mit einem Biofilm (Tropfkörper, Festbett...).
Sauerstoff erhalten die Bakterien entweder durch direktes Einblasen der Luft in das Abwasser oder durch    z. B. große Oberflächen, die direkt mit der Luft in Kontakt sind (z. B. beim Tropfkörper, wo das Wasser über Lavasteine rieselt).
Das Prinzip einer Kläranlage - Allgemeine Erläuterung
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